Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die Nutzungsbedingungen für die GlanzTermin Plattform – transparent und verständlich.
Zuletzt aktualisiert: Februar 2026
Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen der TL UG (haftungsbeschränkt), Simerbauernweg 17, 82041 Oberhaching (nachfolgend „Anbieter“) und den Nutzern der Softwareplattform GlanzTermin (nachfolgend „Kunde“).
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, d. h. natürlichen oder juristischen Personen, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Eine Nutzung durch Verbraucher ist ausgeschlossen.
Vertragsschluss
Der Vertrag zwischen Anbieter und Kunde kommt durch Registrierung auf der Plattform glanztermin.de und anschließende Freischaltung durch den Anbieter zustande. Mit Absenden des Registrierungsformulars gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrages ab.
Der Anbieter bestätigt den Eingang des Angebots per E-Mail. Die Annahme des Angebots erfolgt durch eine gesonderte Aktivierungs-E-Mail oder durch die Freischaltung des Kundenkontos. Ein Anspruch auf Vertragsschluss besteht nicht.
Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert und ist dem Kunden nach Vertragsschluss auf Anfrage zugänglich. Die Vertragssprache ist Deutsch.
Leistungsumfang
Der Anbieter stellt dem Kunden eine webbasierte Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) zur Terminverwaltung und Online-Buchung für Beauty-Studios und vergleichbare Dienstleistungsbetriebe bereit. Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters.
Der Anbieter ist berechtigt, den Leistungsumfang jederzeit anzupassen, insbesondere:
- neue Funktionen hinzuzufügen oder bestehende zu ändern,
- den technischen Betrieb zu optimieren,
- Wartungsarbeiten durchzuführen (mit angemessener Vorankündigung).
Der Anbieter stellt eine Bemühung um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform in Aussicht, schließt jedoch jegliche Garantie einer bestimmten Verfügbarkeit ausdrücklich aus. Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt.
Pflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, die Zugangsdaten zu seinem Konto geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung hat der Kunde den Anbieter unverzüglich zu informieren.
Der Kunde ist für alle Aktivitäten verantwortlich, die unter seinem Konto stattfinden. Er stellt sicher, dass die von ihm eingegebenen Daten (insbesondere Kundendaten seiner Endkunden) rechtmäßig erhoben und verarbeitet werden und er über die erforderlichen datenschutzrechtlichen Grundlagen verfügt.
Der Kunde ist verpflichtet, die Plattform ausschließlich zu rechtmäßigen Zwecken zu nutzen und keine Inhalte einzustellen, die gegen geltendes Recht, die Rechte Dritter oder diese AGB verstoßen.
Preise & Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Plattform ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, je nach gewähltem Tarifmodell. Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Ltd. (Stripe). Es gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen von Stripe.
Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, nach schriftlicher Mahnung und Setzung einer angemessenen Nachfrist den Zugang zur Plattform vorübergehend zu sperren. Gesetzliche Verzugszinsen und weitere Ansprüche bleiben vorbehalten.
Der Anbieter ist berechtigt, Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen vor Inkrafttreten anzupassen. Der Kunde hat in diesem Fall ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung.
Kündigung & Vertragslaufzeit
Monatliche Abonnements können jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats gekündigt werden. Jährliche Abonnements können mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des Vertragsjahres gekündigt werden.
Die Kündigung hat schriftlich per E-Mail an info@munich-software-studios.de zu erfolgen. Das Datum des Eingangs der Kündigung beim Anbieter ist maßgeblich.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde gegen wesentliche Pflichten aus diesem Vertrag verstößt, mit Zahlungen in erheblichem Rückstand ist oder die Plattform missbräuchlich nutzt.
Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden für einen Zeitraum von 30 Tagen zur Möglichkeit des Datenexports vorgehalten und anschließend gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Terminbuchungs-Infrastruktur & Stornierungsbedingungen
GlanzTermin stellt Studios (Kunden) eine technische Infrastruktur für die Online-Terminbuchung durch deren Endkunden bereit. GlanzTermin ist in diesem Verhältnis ausschließlich technischer Dienstleister und Vermittler; das Vertragsverhältnis über die gebuchte Dienstleistung besteht ausschließlich zwischen dem Studio und dessen Endkunden.
Für Rechnungen, Zahlungsabwicklungen und Rückerstattungen gegenüber Endkunden sind die Studios vollständig selbst verantwortlich. GlanzTermin übernimmt insoweit keine Haftung.
Stornierungsbedingungen für Endkunden (technisch umgesetzt durch die Plattform):
- Endkunden können gebuchte Termine über einen personalisierten Stornierungslink (per E-Mail zugestellt) selbstständig stornieren.
- Eine kostenfreie Stornierung ist bis zu 48 Stunden vor dem gebuchten Termin möglich.
- Bei Studios mit einem Professional- oder Enterprise-Plan wird bei einer Stornierung innerhalb von 48 Stunden vor Terminbeginn eine pauschale Ausfallentschädigung von 15,00 € einbehalten. Diese Entschädigung verbleibt vollständig beim jeweiligen Studio (abzüglich anfallender Zahlungsabwicklungsgebühren).
- Bei unentschuldigtem Fernbleiben (No-Show) ohne vorherige Stornierung wird eine geleistete Anzahlung vollständig einbehalten. Sofern keine Anzahlung vereinbart war, greift automatisch die pauschale Ausfallentschädigung von15,00 €, sofern der Plan des Studios dies vorsieht.
- Bei Vollzahlungen ohne vereinbarte Pflichtanzahlung wird bei No-Show eine Ausfallentschädigung von 15,00 € einbehalten; der Restbetrag wird erstattet.
Endkunden bestätigen vor jeder Online-Zahlung (Anzahlung oder Vollzahlung) ausdrücklich durch Aktivieren einer Pflicht-Checkbox, dass sie diese Stornierungsbedingungen gelesen und akzeptiert haben.
Studios sind verpflichtet, in ihren eigenen AGB gegenüber Endkunden die geltenden Stornierungsbedingungen vollständig und rechtskonform auszuweisen. GlanzTermin setzt die technischen Mechanismen zur Durchsetzung um, übernimmt jedoch keine rechtliche Verantwortung für die inhaltliche Ausgestaltung der AGB des Studios gegenüber dessen Endkunden.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe Payments Europe Ltd. Im Falle einer Rückerstattung wird der erstattungsfähige Betrag vom Stripe-Konto des Studios an die ursprüngliche Zahlungsmethode des Endkunden zurücküberwiesen. Rückerstattungen können 5–10 Werktage in Anspruch nehmen.
Datenschutz & Auftragsverarbeitung
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich zur Erbringung der vereinbarten Leistungen und im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
Die Details zur Datenverarbeitung sind in der gesonderten Datenschutzerklärung geregelt, die unter glanztermin.de/datenschutz einsehbar ist.
Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten von Endkunden des Kunden verarbeitet (insbesondere Buchungsdaten), wird hierfür eine gesonderte Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen. Die AVV kann beim Anbieter angefordert werden.
Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet unbegrenzt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, einschließlich arglistig verschwiegener Mängel.
Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet der Anbieter nur, soweit wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) verletzt werden. Als Kardinalpflichten gelten solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, soweit diese dadurch entstehen, dass der Kunde es unterlassen hat, angemessene Datensicherungsmaßnahmen durchzuführen und dadurch sicherzustellen, dass verlorene Daten mit vertretbarem Aufwand wiederhergestellt werden können.
Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist München, soweit der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Änderungen dieser AGB werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail an die hinterlegte Adresse mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Mitteilung schriftlich, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Folge wird der Anbieter im Rahmen der Änderungsmitteilung gesondert hinweisen.
Der Anbieter ist berechtigt, die aus diesem Vertrag resultierenden Rechte und Pflichten auf ein anderes Unternehmen zu übertragen. Der Kunde ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen.